
e0.1 Die 24 griechischen Buchstaben
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Als die Griechen um 900 v.Chr. die Buchstabenschrift der Phönizier verändernd und erweiternd an ihre Sprache anpassten, gab es leichte Abweichungen in den griechischen Dialekten. So wurde im Ionischen das Zeichen H (Heta), da man keinen Hauchlaut sprach, als Ēta für das lange Ē genutzt. Im Westgriechischen aber galt das Zeichen H weiterhin als Hauchlaut. Dort setzte man zudem das Zeichen X, das in Ionien den ch-Laut bezeichnete, für den Laut ks ein. Das westgriechische H und X gerieten über die süditalienischen griechischen Städte ins etruskische, lateinische und so auch in unser Alphabet.
Die von den Griechen neu gebildeten 4 letzten Zeichen aber erscheinen im Lateinischen gar nicht. Wir behelfen uns noch heute mit den Umschreibungen ph, ch, auch th und rh. Mehr dazu zeigt die Liste in e0.5-Entwicklung des Alphabets.
Bis in die klassische Zeit des 5. und 4. Jhdt. v.Chr. kannten die Griechen nur die Großbuchstaben, die Majuskelschrift, und für den Gebrauch auf Schreibtafeln und Papyros davon abgeleitete Kursivschriften. Aus ihnen entwickelte sich nach und nach die Minuskelschrift.
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Meinen Vorschlag zur Gruppierung der Liste fürs Auswendiglernen erkennst Du im Ausdruck an den kleinen gelben Strichen.
Und wenn Du das Alphabet auswendig kannst, gehts' zum Schreiben in e0.2.
